01.12.2017

Mönchskirchruine feierlich eingeweiht

Das als „Mönchskirchruine“ bezeichnete Baudenkmal befindet sich in der inneren Altstadt Bautzens. Hierbei handelt es sich um die imposante Ruine der Kirche eines Mitte des 13. Jahrhunderts zwischen dem Dom St. Petri und der Ortenburg errichteten Franziskanerklosters.

Nach mehreren Brandschäden brannten 1598 Kloster und Kirche erneut nieder und wurden seither nicht wieder aufgebaut. Bis heute erhalten blieb die aus Ziegel- und Bruchsteinmauerwerk bestehende Ruinenfassade des gotischen Kirchenbaus.

 

Zwecks Erschließung des Areals als innerstädtischen Erlebnisraum wurden im Auftrag der Stadt Bautzen ab 2016 umfassende Sanierungsmaßnahmen an der Mönchskirchruine realisiert. Die unter denkmalpflegerischen Auflagen ausgeführten Bauleistungen verfolgten das Ziel, den überlieferten Bestand der Mönchskirchruine zu erhalten und den Ruinenbereich für eine öffentliche Nutzung zugänglich zu machen.

 

Im Rahmen dieser Sanierungsmaßnahmen wurde FUCHS+GIRKE mit denkmalpflegerischen Maurerarbeiten zur Instandsetzung der historischen Bausubstanz beauftragt, was nach der unter archäologischer Aufsicht erfolgten Schuttberäumung im Wesentlichen die statische Ertüchtigung sowie die Ergänzung des Mauerwerks mit speziellen Formziegelsteinen aus der Ziegelmanufaktur Huber beinhaltete.

 

Mit der feierlichen Einweihung am 01.12.2017 wurde das Areal nun offiziell zur Nutzung freigegeben.

 

Ausführliche Informationen zur feierlichen Übergabe der Mönchskirchruine finden Sie hier.